Wehen auslösen und anregen

Tipps und Tricks um Wehen selbst natürlich auszulösen und anzuregen

Wehentropf

Viele Frauen machen sich sorgen über den Einsatz eines Wehentropfs während der Geburt. Sie lesen in Foren von Frauen, die durch den Wehentropf extrem starke Schmerzen hatten. Doch ist das wirklich so? Denn andererseits schreiben viele Frauen, dass durch die intravenöse Anwendung mit dem Wehentropf wunderschöne Geburtswehen eingesetzt haben.

Was ist ein Wehentropf?

In der heutigen Zeit ist der Wehentropf eine der Standardmethoden, um medikamentös die Geburt einzuleiten. Der Wehentropf wird gesetzt, wenn der Muttermund bereits reif ist. Die schwangeren Frauen erhalten eine Infusion mit dem Hormon Oxytozin. Das Hormon Oxytozin ist ein natürliches Hormon, das auch vom Körper selbst gebildet wird und dafür verantwortlich ist, die Wehen auszulösen. In den meisten Fällen wirkt die Infusion sehr zuverlässig und das Ergebnis setzt schnell ein. Oft kann bereits nach zwei bis drei Stunden entbunden werden.

Wehentropf Wirkungsweise

Der Wehentropf wird deshalb so gerne von den Ärzten angewendet, da sich der Wirkstoff, das Hormon Oxytozin, damit sehr gut dosieren lässt. Der intravenöse Zugang schränkt allerdings die Bewegungsfreiheit der schwangeren Frau während des Geburtsvorgangs ein. Viele Frauen schrecken deshalb vor dem Einsatz des Wehentropfs zurück, da die Wehenförderung mit Oxytozin bei einigen Frauen zu übermäßig starken Wehenschmerzen führt, die schwer zu kontrollieren sind. Oft können diese Schmerzen nur durch Schmerzmittel oder durch eine Narkose erträglich gemacht werden.

Die Infusion mit Oxytocin wird deshalb gelegt, da die Geburt des Babys überfällig ist, der Körper aber noch nicht genug körpereigenes Oxytocin ausschüttet. Die künstliche Verabreichung des Hormons per Infusion ist der Wehentropf. Das Hormon wird in der Regel so milde dosiert wie möglich. Denn die Gebärmutter braucht meistens nur einen kleinen Anstoß.

Wann kommt der Wehentropf zum Einsatz?

Wehentropf zur GeburtseinleitungDie Wehen sind während des gesamten Geburtsverlaufs wichtig. Wenn die Wehen nicht einsetzen oder wenn sie zu schwach sind, dann werden die Hebamme oder der Arzt die Wehen fördern wollen. Wenn die Wehen schon lange überfällig sind, dann kommt häufig der Wehentropf zum Einsatz.

Es gibt sehr viele Schwangere, die sagen, dass sie mit dem Wehentropf eine wunderschöne Geburt durchlebt haben. Es war für sie eine Erlösung, dass endlich richtige Geburtswehen einsetzten. Die meisten schwangeren Frauen, bei denen ein Wehentropf verwendet wurde, hatten mit der Behandlung keine Probleme und die Geburt konnte sehr gut eingeleitet werden.

Wenn es Zeit ist, dass das Baby raus muss, dann kann der Wehentropf als durchprobtes Standardmittel zur Geburtseinleitung sehr wirksam sein. Ansonsten gibt es auch einige gute natürliche Wehen fördernde Hausmittel, die sie vor dem Krankenhaus-Besuch ausprobieren können.

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