Wehen auslösen und anregen

Tipps und Tricks um Wehen selbst natürlich auszulösen und anzuregen

Wehen fördernde Hausmittel

Begibt man sich im Internet auf die Suche nach „Wehen fördernden Hausmitteln“, so findet man unzählig viele Tipps und Tricks. Die eine Frau schwört darauf ein heißes Bad zu nehmen, die andere hingegen berichtet, dass sogar ein Glas Rotwein helfen soll. Doch welche Tipps sind nun die Richtigen? Welche lösen die lang ersehnte Geburt aus?

Der Geburtstermin steht nun endlich fest, sogar das Kinderzimmer ist bereits gestrichen, alles ist schon liebevoll eingerichtet und auch darüber hinaus ist schon alles für den Geburtstag des sehnlich erwartenden Babys hergerichtet. Jetzt könnte es eigentlich losgehen. Doch eines fehlt noch – die Wehen! Wehen fördernde Hausmittel müssen her.

Hier sind einige der besten Wehen fördernden Hausmitteln zusammengefasst

Treppe rauf und wieder runter – Bewegung

Ein Tipp, der häufig erwähnt wird, ist das Treppen steigen. Viele werdende Mütter, besonders die, die es schon geworden sind, schwören darauf die Treppe rauf und wieder runter zu steigen. Aber nicht nur Treppensteigen, sondern auch schlicht und einfach Bewegung hilft. Die Bewegung regt an und fördert den Beginn der Wehen.

Tees – Kräuter – Bäder

Tees sind gute Wehen fördernde HausmittelHausmittel wie Tees und Kräuter werden schon seit jeher von Frauen auf allen Kontinenten als Wehen fördernde Hausmittel verwendet. Himbeerblätter und Eisenkraut gelten zum Beispiel als besonders fördernd. Auch dem folgenden Rezept wird eine sehr gute Wirksamkeit nachgesagt:

1 Stange Zimt, 1 kleine Wurzel Ingwer, 10 Stücke Nelken, 1 Esslöffel Verbentee. Bitte beachten, dass die Wirkung des Tees erst nach ca. 2 Tagen eintritt.

Ein heißes Bad wirkt ebenfalls Wunder und fördert die Durchblutung. Noch besser ist ein heißes Bad mit Kräuterzusätzen. In diesem Fall sind Badezusätze mit Kampfer und Eukalyptus ratsam. Diesen Kräutern wird nachgesagt, dass sie wehenfördernd wirken. Das Vollbad darf natürlich nur gemacht werden, wenn die Schwangere Frau dies auch vom Kreislauf her verträgt.

Wehencocktail gefällig?

In diesem Punkt gehen die Meinungen stark auseinander. Es gibt Mütter und Hebammen, die auf den sogenannten Wehencocktail schwören. Doch Hebammen weisen extra darauf hin, dass der Cocktail nur unter professioneller Aufsicht genommen werden sollte, da er, wenn die werdende Mutter noch nicht bereit zur Wehe ist, auch Risiken für Mutter und Kind birgt. Ein Wehencocktail besteht meist aus Rizinusöl und weiteren Zusätzen, die hauptsächlich zur Geschmacksverbesserung dienen oder aber die Wirkung verstärken sollen.

Stimulierung der Brustwarze als Wehen förderndes Hausmittel

Die Brustwarzenstimulierung ist ebenfalls eine Möglichkeit, um die Wehen einzuleiten. Dafür werden beide Brustwarzen für ungefähr eine Minute massiert. Danach soll eine dreiminütige Pause folgen. Anschließend soll der Vorgang wiederholt werden. Es heißt, dass wenn die Gebärmutter bereit ist, die Wehen schon innerhalb einer halben Stunde einsetzen.

Geschlechtsverkehr

Ein Mittel, das ebenfalls ausgezeichnet hilft, um die Wehen einzuleiten, ist Geschlechtsverkehr. Es hat nicht jede Frau in dieser Phase Lust darauf und manchmal stört auch der Bauch zu sehr. Jedoch ist der Geschlechtsverkehr ein wirklich sehr geeignetes Mittel. Denn die Prostaglandine, die sich in den Spermien befinden, wirken sich sehr stimulierend auf die Gebärmutter aus und können die Wehen einleiten.

Kombination von verschiedenen Wehen fördernden Hausmitteln

Hebammen schwören oft eine Kombination der verschiedensten Wehen fördernden Hausmittel. So zum Beispiel die Kombination aus einem Einlauf und einem Wehencocktail aus Rizinusöl. Die Hebamme achtet dabei allerdings auf die „Muttermundreife“. Möchte Frau die Wehen zu Hause selbst einleiten, dann sollte lieber auf die „harmloseren“ Wehen fördernde Hausmittel zurückgegriffen werden. So zum Beispiel die Kombination aus Bewegung, einem heißen Kräuterbad und einem wohltuenden Tee oder der Brustwarzenstimulierung. Homöopathen sind zum Beispiel voll und ganz von der Pflanze Pulsatilla überzeugt, die auch die Wehentätigkeit anregt.

Zu beachten gilt, dass man grundsätzlich erst nach dem Ablauf der 40. Woche mit dem Versuch beginnen darf, die Wehen selbst einzuleiten. Wehen fördernde Maßnahmen können nur helfen, wenn der Körper der schwangeren Frau schon bereit für die Wehen ist. Sind Muttermund und Gebärmutter noch nicht bereit, dann kann auch kein Wehen förderndes Hausmittel etwas daran ändern. Außer bei den kleineren Hausmittelchen, ist immer eine ärztliche Aufsicht oder die Aufsicht einer Hebamme ratsam.

Nutzen Sie die vielen Hausmittelchen wie Tees und Badezusätze. Bewegen Sie sich regelmäßig. Es wird auch für Sie das passende Wehen fördernde Hausmittel dabei sein.

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