Dauer der Geburtseinleitung

Die Dauer der Geburtseinleitung ist von Frau zu Frau sehr unterschiedlich. Je nach Behandlungsmethode kann die künstliche Geburtseinleitung ungefähr 2 Stunden bis hin zu mehreren Tagen dauern.

Künstliche Geburtseinleitungen – Information und Dauer der Geburtseinleitung

Dauer der Geburtseinleitung beim Wehentropf – Infusion mit dem Hormon Oxytozin

Diese Standardmethode der Geburtseinleitung wird angewendet, wenn der Muttermund reif ist, sich aber keine richtige Wehentätigkeit eingestellt hat. Die Infusion enthält das Hormon Oxytozin, das der Körper der Frau auch auf natürliche Weise selbst bildet. In manchen Fällen schüttet der Körper jedoch nicht genügend Oxytozin aus, weshalb es nicht zu den wichtigen Geburtswehen kommt. In solchen Fällen wird der Wehentropf angelegt.

Der Wirkstoff Oxytozin ist durch den Tropf sehr gut dosierbar. Die Methode wirkt sehr zuverlässig. Bei den meisten Frauen beträgt die Dauer der Geburtseinleitung 2-3 Stunden, sodass nach dieser Zeit schon entbunden werden kann. Es gilt allerdings zu beachten, dass die Geburtseinleitung mit Oxytozin in manchen Fällen zu sehr starken Schmerzen führen kann. Häufig sind diese auftretenden Wehenschmerzen unkontrollierbar und können nur mit Schmerzmitteln oder mit der Verabreichung einer Narkose vermindert werden.

Dauer der Geburtseinleitung

Dauer der Geburtseinleitung bei Eipolablösung

Bei dieser Behandlungsmethode wird die Fruchtblase per Hand sehr vorsichtig vom Gebärmutterhals abgelöst. Es kommt dann zur Freisetzung von Prostaglandinen, die die Einleitung der Wehen fördern.

In etwa der Hälfte der Fälle beläuft sich, mit dieser Methode, die Dauer der Geburtseinleitung auf 48 Stunden. Leider kann dieser Vorgang schmerzhaft sein. Der Vorteil liegt jedoch darin, dass danach im weiteren Geburtsverlauf auf eine weitere medikamentöse Wehenförderung verzichtet werden kann.

Dauer der Geburtseinleitung bei Verabreichung von Prostaglandinen

Häufig wird auch die Maßnahme angewandt, Prostaglandine zu verabreichen. Die Prostaglandine sind natürliche Hormone, die auch der Körper selbst herstellt. Die Hormone sorgen dafür, dass der Muttermund sich öffnet und weicher wird. Es gibt verschiedene Verabreichungsformen. Zum einen in Form von Tabletten, die in die Vagina eingeführt werden und zum anderen als Gel, das direkt auf den Muttermund aufspritzt wird.

Die Methode kann sehr schnell zur Geburtseinleitung führen. Es gibt aber Frauen, bei denen die Methode der Prostaglandin-Verabreichung sogar mehrere Tage gedauert hat. Bei der Verabreichung von Prostaglandinen kann es zu Nebenwirkungen kommen. Diese können Fieber, Übelkeit, Erbrechen und ein Absinken des Blutdrucks sein. Manchmal kann es vorkommen, dass zwar einerseits häufig wiederkehrende Geburtswehen einsetzen, aber andererseits trotzdem der Geburtsvorgang nicht sichtlich voranschreitet.

Diese Beispiele zeigen, dass die Dauer der Geburtseinleitung sehr unterschiedlich sein kann. Neben der künstliche Geburtseinleitungen gibt es auch einige Wehen fördernde Hausmittel, mit ebenfalls unterschiedlichen Zeitrahmen.

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